ein "Motivationsschreiben" mit den genauen Ein- und Ausreiseorten und -tagen, den Gründen für die Durchreise, ein Visumsantrag in doppelter Ausführung, 2 Passbilder, eine Farbkopie des Passes und des Visums für Usbekistan, das alles braucht man für die Beantragung eines lächerlichen 5-Tage-Transitvisums für Turkmenistan, ein unbedeutendes Land was wenig zu bieten hat außer dem zweiten Platz nach Nordkorea was Zensur, Pressekontrolle etc. angeht. Ich war perfekt vorbereitet als ich 5 Minuten bevor die Klappe in der Wand der Botschaft in Teheran geschlossen wurde, mit allen Dokumenten anrauschte, nachdem ich 2 km entfernt mein frisch eingeklebtes Usbekistan-Visum kopierte, was ich mit 55 US-Dollar in makellosen Scheinen bezahlen musste. Express-Bearbeitung bitte! Ich wollte in 10 Tagen das Visum in Mashhad abholen, dann in zwei Tagen zur Grenze radeln und dort nochmal einen Pausentag einlegen, um einigermaßen frisch die 500 km zu bewältigen. Soweit der Plan...

Endlich wieder radeln: Von Tehran ostwärts

Mir wurde von der französischen Botschaft empfohlen, Teheran, und unter Umständen auch den Iran so schnell wie möglich zu verlassen. Es fanden Ermittlungen über mich statt, und während ich mit dem Bus durch den Süden des Landes fuhr und dort die Städte besichtigte,wurde mein Host in Tehran verhört. Die Hintergründe hierzu sind lächerlich und haben auch nicht direkt mit mir zu tun, aber ich kann und will sie hier nicht näher erläutern.
Ich hielt das alles für sehr übertrieben, und mein Host meinte, außer meinem ungefähren Vornamen und meiner Telefonnummer wüssten sie sowieso nichts, und so stieg ich in Tehran wieder auf mein Rad. Für die Route nach Mashhad wählte ich die etwas längere aber interessantere Strecke im Norden, also nochmal über das Elburz-Gebirge ans Kaspische Meer und dann nach Osten, schließlich stetig bergauf bis nach Mashhad. 1000 km lagen vor mir. Ich kam zügig voran, 430 km in 3 Tagen, denn ich fuhr mit Rückenwind, und bis in die Dunkelheit und dann weiter bis in die nächste Stadt, und das Zelt auf- und abzubauen blieb mir meist erspart da ich fast in jeder Stadt abends von der Straße aufgelesen und von Menschen zu sich nach Hause eingeladen wurde. In Beshhar habe ich ohne es zu wollen in einem Hotel übernachtet, die Kosten übernahm die Stadtverwaltung. Nur eine Kopie des Passes musste ich abgeben. So wird man also als Ausländer im Iran behandelt. Und was passiert gerade bei uns in Deutschland?
Ein anderes Mal stoppte mich die Polizei im Halbdunkeln kurz bevor ich im "Dschungel" von Golestan war (jeder benutzt dieses Wort Dschungel, dabei ist es einfach ein gewöhnlicher Wald). Jedesmal wenn sich mir ein Polizist nähert bekomme ich aus oben genannten Gründen etwas Angst. Aber auch diese Gefährten waren offenbar nicht informiert und meinten nur: Es sei zu gefährlich in der Nacht dort. Der rote Halbmond sei gleich ums Eck, und dort könne ich übernachten. Dort angekommen wurde ich herzlichst mit Tee und Keksen empfangen, es gab ein Abendessen und ich wurde sogar massiert. Mein Fahrrad hätten sie auch noch gewaschen, doch das war mir dann zu intim.



Im Heiligtum

Mashhad ist berühmt für den Schrein von Imam Reza mit der größten Moschee der Welt. Als Nicht-Moslem bekommt man einen "Führer" (Aufpasser wäre treffender) zur Seite gestellt, der mit einem durch die Höfe der riesigen Anlage läuft und einiges erzählt. Ins innere der Moschee sowie zum Schrein darf man nicht. Einige dunkelhäutigere Touristen mit Schnauzer und entsprechender Kleidung haben es wohl schon ins Innere geschafft,und  auch Colin Tubron schreibt in seinem "Shadow of the Silk Road", dass es ihm gelang. Doch mit meiner blonden Matte und meinem Beatles-T-Shirt dachte ich gar nicht daran. An einem der 4 Tage, die ich mit vollem Gepäck und Rad in der Stadt unterwegs war und wieder mal um das Konsulat herumlungerte entschloss ich mich, es trotzdem zu besichtigen. Ich stellte mein Rad vor der Moschee ab, überfiel die Gepäckaufbewahrung mit meinen 6 Taschen (warum ist die Klappe zum Durchreichen der Taschen so klein dass nicht mal ein Backroller durchpasst???), und ging durch einen der vielen Eingänge, wo ich noch abgetastet wurde. Menschen in dezenten Uniformen mit Staubwedeln verschiedener Farben winken überall herum. Ein gelber Staubwedel bedeutet: "Hier nur Ausgang, bitte dort entlang", Ein blauer bedeutet "hier gehts zum Schrein" und ein grüner winkt einen zum nächstgelegenen Ausgang. Ich war sehr angetan von dem kuriosen Anblick und machte mich also auf den blauen Weg, wo ich darauf wartete, später von meinem Führer Empfang zu werden. Außer mir sah ich keinen Touristen. Alle Frauen waren in schwarzen Tüchern verhüllt. An den Wasserstellen gab es getrennte Schlangen für Männer und für Frauen, und ich ging einem Substrom von Männern durch einige der pompösen Tore hinterher. Einem Innenhof folgte ein weiterer, innenerer Innenhof, die Wandmosaike wurden immer detaillierter und der Stuck immer wundervoller. Mein Puls erhöhte sich als ich den Männern weiter folgte, an den großen Aufpassern mit den Staubwedeln vorbei, den Blick auf den Boden gesenkt, profesionell routiniert die Schuhe ausgezogen und fest entschlossen soweit zu gehen bis mich jemand aufhält. Inzwischen war ich komplett umschlungen von Gläubigen auf dem Weg zum heiligen Schrein, die allesamt das Holztor abknutschen als sie den goldenen Korridor betraten - ich sah vor lauter Menschen nur noch die Decke mit den bunten Spiegelmosaiken und ab und zu im Augenwinkel einen Staubwedel aus der Masse blitzen, wie ein Fisch der kurz dem Wasser entspringt. Ich ging über die Schwelle und dann war ich tatsächlich drin!  Die Männer murmelten im Gehen synchron Verse und ab und zu rief ein Synchronisator laut irgendetwas mit "Mohammed" aus. Und dann kamen wir in den relativ kleinen Raum mit dem Schrein. Ein vergitterter Glaskasten mit allerhand Verzierung stand in der Mitte des Raumes, doch nur die Hälfte des Raumes und des Schreins war zugänglich, die andere Hälfte war durch eine Wand abgetrennt,  und man konnte anhand der Stimmen erahnen, dass auf der anderen Seite der Wand die Frauen das gleiche taten wie diesseits die Männer. Ich hatte nun keinen Einfluss mehr auf meine Bewegungsrichtung, aufhalten konnte mich nun niemand mehr, ich wurde von der Masse geschoben, dicht an dicht gedrängt, nicht einmal die Arme konnte ich mehr bewegen. Der Druck erhöhte sich je näher ich zum Schrein kam. Ich wollte dort gar nicht hin, aber alle anderen, und so blieb mir keine Wahl. Das Gitter abzuknutschen und sich dabei alle möglichen Krankheiten zu holen ist wohl der zentrale Bestandteil dieser Wallfahrt. Mit einer determinierten Verzweiflung strecken sich ein Haufen Hände nach dem Gitter aus und wer es zu fassen bekommt kann sich glücklich schätzen, denn dann ist er nicht mehr weit davon entfernt den Herpes des Vorgängers mit seinen Lippen aufzunehmen und seine Tuberkulose für den Nachfolger zu hinterlassen. Für die anderen heißt es allerdings, sich weiterschieben zu lassen, durch die Ausgangstür, eine weitere Runde zu drehen und wieder den Eingang aufzusuchen. Ich habe es allerdings bei einer Runde belassen. Jedes Rockkonzert in der dritten Reihe ist entspannt dagegen. Mit den Ereignissen von Mekka im Hinterkopf suchte ich nun nach grünen Staubwedeln. Außerhalb dieses kleinen heiligen Raumes ist es deutlich entspannter. Dort sitzen und stehen viele Männer auf den Teppichen und lesen teils laut, teils leise im Koran, telefonieren oder unterhalten sich. Ich sah mich weiter um und entdeckte den wohl größten Raum dieser größten Moschee, vielleicht 50m breit und lang. Und dann fiel mir auf: Während ich draußen in der Stadt keine 2 Minuten auf einer Parkbank oder in einer Saftbar sitzen kann ohne dass lauter Menschen ankommen und tausend Fragen stellen, wurde ich hier völlig in Ruhe gelassen. Niemand hat mich in der letzten Stunde angesprochen. Ich setzte mich also und genoss diese Absurdität: "Ich will einfach nur hier sitzen" war hier in der mir verbotenen Zone, wo ich gar nicht hätte sein dürfen, endlich möglich und ich tat dies völlig ungestört.
Immer mehr Menschen kamen mittlerweile in den Raum und ich ahnte, dass bald Gebetszeit ist. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen wo ich schonmal hier war und ich überlegte mir, wie ich das wohl am besten anstelle. Soll ich mich unauffällig untermischen und so tun als ob ich mitbete? Aber ich kannte die Prozedur nicht. Oder suche ich mir eine Ecke in der ich möglichst wenig auffalle? Ich spielte alle möglichen Szenarien durch und entschied mich für letzteres. Ich zog mich in eine Ecke zurück und wartete auf den Iqama. Die Moschee war mittlerweile voll. Und dann ertönte das "Allahu akbar" und auf einmal wurde es still, nur die Kinder quengelten noch. Alle standen auf, ich sah lauter Ärsche vor mir, aus der Froschperspektive. Wenig später knieten sich alle hin und beugten sich nach vorne. Nun sah ich tausende von Männerärschen von oben, aber kein einziges Gesicht dazu. Und ich war wohl der einzige der seinen nicht in die Höhe streckte und ich sah auf einmal die gesamte Halle vor mir. Auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes sah ich dann doch noch einen Kopf, es war der des Imams. Ob er mich sah oder nicht weiß ich nicht, aber ich spürte dass ich zumindest den Menschen um mich herum egal war und lehnte mich entspannt zurück.

Gestrandet...

Der beantragte Zeitraum auf dem Visum war mittlerweile auf 2,5 Tage geschrumpft und ich immer noch 200 km vor der Grenze. Das Visum bekam ich diesem Tag nicht mehr, eine Änderung der Daten sei nachträglich aber auch nicht möglich. Mein Sicherheits-Zeitpuffer von 5 Tagen war erschöpft. Ich war gestrandet. Meine Reise sollte also hier enden. Niedergeschlagen begann ich an jenem Abend andere Pläne zu schmieden. Umkehren? Woanders hin fliegen? Oman, Emirate? Ich kontaktierte einige meiner neuen Freunde im Iran für ein Treffen auf meinem Rückweg, und tauschte nochmals 50 € in Rial ein.
Nur zum Spaß, und weil ich nichts besseres zu tun hatte, ging ich am nächsten Morgen ein letztes mal aufs Konsulat. Zeit -55h bis zur Ausreise von Turkmenistan nach Usbekistan, und ich war ja immer noch im Iran. Völlig unerwartet wurde mir dieses mal ein Visum versprochen, gültig ab dem folgenden Tag plus 4 Tage.  Es hat sich also gelohnt geduldig und hartnäckig zu sein. Am Abend holte ich es tatsächlich ab, bezahlte abermals 55 Dollar in makellosen Scheinen, die auch tatsächlich genau geprüft wurden, tauschte meine nun doch nicht benötigten Rials beim letzten Schwarztauscher auf der Straße zurück in Dollar, und verlud 10 Minuten später und das erste mal auf meiner Reise mein Fahrrad in einen Zug, der mich in der Dunkelheit noch an den Grenzort Sarakhs brachte. Dort kam ich wieder bei den Brüdern des roten Halbmondes unter, doch waren diese sehr junge und unreife Gesellen. Sie wollten alle Bilder auf meinem Handy sehen, und bei jedem Foto einer Frau die einen nur knielangen Rock oder ein Träger-Top trug, zeigten sie das Verhalten 15-jähriger Jungs in unseren Breiten beim Anblick eines Pornos. Außerdem rülpsten, sabberten, furzten und kicherten sie albern herum,  und machten sich nachts einen Spaß draus mich immer wieder zu wecken. Leider war dieser letzte Abend zu Gast bei Menschen im Iran auch der unschönste, und ich fand gerade einmal 3 Stunden Schlaf. Am Morgen wollte ich keine Minute verschenken und stand zur Öffnung des Grenztores bereits auf der Matte.


mehr von den Menschen

Was vom Iran hängen bleibt sind sicher nicht die (mittelmäßigen) Landschaften. Das Land besticht vor Allem durch die unglaublich aufgeschlossenen und gastfreundlichen Menschen. Ich habe das Gefühl dass man die meisten Menschen glücklich macht wenn man sie in ihren Häusern besucht, allerdings muss man ein Gespür entwickeln, wann eine Einladung ernst gemeint ist, und wann nur "Taarov", also aus Höflichkeit. "Taarov" schreibt nämlich auch vor, aus Höflichkeit etwas abzulehnen, und so pendelt es sich meist um das dritte mal Anbieten bzw. Ablehen ein, ob etwas zu stande kommt oder nicht.
Wenn einem aus einem fahrenden Auto eine Tüte frisch eingekaufter Dinge gereicht wird, ist dies meist Taarov, und die Tüte verschwindet beim zweiten Ablehnen wieder im Auto. Wobei es auch schon vorgekommen ist, dass ich auf der Landstraße überholt und anschließend angehalten wurde und mir dann eine Tüte Proviant zugesteckt wurde, die offenbar im letzten Laden schnell für mich eingekauft wurde. Und ich saß auf Treppen als Leute mir Brot oder Früchte hinlegen, ich ablehnende Gesten machte, sie aber nur die Hände hochhielten wie bei einem Überfall und wieder verschwanden. Das ist dann kein Taarov mehr.
Entschließt man sich fürs Eingeladen-Werden bedeuted das meist:
1.) jeder Wunsch wird von den Augen abgelesen, und man wird gefragt, wenn man durch die Straßen läuft: "You know this sweet?", "you know this drink?" Ist man ehrlich und verneint man, wird es hundertprozentig bei der nächsten Gelegenheit für einen gekauft. Antwortet man mit ja, folgt direkt darauf: "Do you like it?" und so geht das Spielchen weiter.
Kleine persönliche Besorgungen macht man am besten wenn man alleine ist, ansonsten hat man keine Chance zu bezahlen.
2.) Man wird völligst entmündigt: "Mister, don't drink the tea yet! It is too hot!", kurze Zeit später "Mister, drink your tea! It gets cold". An die Hand genommen worden um über die Straße zu gehen wurde ich zuletzt vor mindestens 25 Jahren, außer hier im Iran, da passiert das regelmäßig. In Tehran war ich eines Tages in der Stadt, es hatte 34°C, es fängt minimal an zu nieseln. Mein Host ruft mich von der Arbeit aus an: "Jacob, how are you?", "Fine, thanks", "But I'm worried for you, it is raining! Where can I go and get you with the car?"
3.) Wochen später noch bekommt man SMS von seinen ehemaligen Gastgebern, ob alles in Ordnung ist, und dass sie sich Sorgen machen. Und man soll niemandem vertrauen (ich vertraue hier fast jedem, schließlich habe ich auch so diese netten Menschen kennengelernt). In Täbriz sagte man mir, die Menschen in Ardabil seien schlecht. Dort sagte man mir, die Menschen in Teheran seien schlecht. Und so weiter und so fort.
4.) Gegessen wird meist auf dem Teppich, weil auf dem Tisch nicht für alle Platz ist. Dann wird eine lange, ca. 1m breite Plastikfolie (die gibt es auf Rollen zu kaufen wie bei uns Frischhaltefolie) auf den Teppich gelegt und dann darf ordentlich rumgesaut werden. Meist geht trotzdem etwas auf den Teppich. Aber das fällt aufgrund des aufwändigen Musters kaum auf und ein guter Teppich aus echter Wolle nimmt so ein Mittagessen dankbar an.
5.) Wenn man als Familie bei Freunden oder Verwandten eingeladen wird, dauert es in der Regel 1-2 Stunden bis das Essen fertig ist. Bis dahin gibt es hintereinander Tee, Kuchen, Früchte und es wird geplaudert. Das eigentliche Essen geht dann recht schnell über die Bühne. Dass man auf dem Teppich sitzen bleibt wie bei uns am Tisch und später nochmal einen Nachschlag nimmt, kommt nicht vor. Der Teller ist schnell wieder weg, das Essen auch. Man begibt sich wieder auf die Sofas, dann gehts weiter mit Früchten und Tee und den Süßigkeiten, die man als Gastgeschenk mitgebracht hat.
 Der Fernseher läuft die gesamte Zeit, aber niemand sieht zu. Abzuschalten kommt aber auch nicht in Frage. Ich denke er läuft er aus Höflichkeit, falls der Besuch sich langweilen sollte. Vielleicht ist es sogar so, dass es unhöflich ist, hinzusehen, weil man so signalisiert dass man sich langweilt. Ganz herausgefunden habe ich das nie.
6.) Je nachdem in was für einer Familie man landet, sind die Gesprächsthemen mehr oder weniger modern. In manchen Familien tragen alle Frauen dann auch zu Hause ihr Kopfuch. Meist war ich aber bei Familien zu Gast, die recht modern sind, und die auf Konventionen und Gesetze, die der Staat versucht vorzugeben, scheißen. Und man ganz generell einen Trend feststellen. Während die Omas meist im Chador auftreten, und die Mütter manchmal noch ein Kopftuch tragen, sind die Töchter zu Hause meist ohne  zu sehen und ziehen sich, sobald sie nach Hause kommen, ihre vorgeschriebene, lange Kleidung  aus und kurze T-Shirts oder Kleider an.
Iran upside down
- "Everything that is allowed elsewhere is forbidden in Iran, and the other way round, Iran is upside down", formulierte es ein Freund, und tatsächlich entdeckt man einige dieser Dinge, wenn man sich mal an diesen Satz erinnert. Wenn eine Frau beim Autofahren keinen Sicherheitsgurt trägt ist das völlig egal, aber wenn das Kopftuch fehlt ist es ein Riesenproblem.
- Kuchen und Gebäck wird vor dem Abendessen serviert, Haufenweise Früchte vor dem Schlafengehen konsumiert, das Lieblingsfrühstück ist eine deftige Suppe aus Schafsköpfen und -füßen, Kale-Puche genannt. Ordentlich Fettgewebe und Gehirn gibt Energie für den ganzen Tag!
- Hupkonzerte um 2 Uhr nachts sind völligst ok.
- Angeber die mit ihren Motorrädern im Stadtpark protzen gehören zum alltäglichen Bild, aber als unverheiratetes Paar lässt man sich hier besser nicht blicken. Die neue Freundin trifft man monatelang heimlich. Sie ist 33 Jahre alt und muss ihrem Vater vorlügen, dass sie zur Gymnastik geht.
- Hundebesitz, Satellitenfernsehen, die meisten ausländischen Internetseiten, soziale Medien etc. etc. ist alles verboten. Dran halten tut sich allerdings niemand. Jeder hat eine Satellitenschüssel unauffällig auf dem Dach, es gibt zig Sender auf Farsi, die nicht authorisiert sind und über Satellit von außen senden. im Internetcafe wird man gefragt, ob man den Antifilter braucht, und im Nachbarhof bellt ein Hund.

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